Forenliste : Faltbootforum
Ein paar Kratzer habe ich mir dann doch mit der Zeit eingefangen.
Tschüs Guido!
Das Aufbauen ist bis zum Süllrand nicht unbedingt mein Problem. Bei mir ist es einfach so, dass der (der Süllrand) wohl etwas in sich verdreht ist und deshalb muss man ihn sehr stark, wie sagt man, drauf tricksen?
Und das kann ich nicht, dass Händchen dafür hat mein Freund. Allein abmachen ist dann für mich natürlich unmöglich.
Desweiteren bin ich nicht all zu groß und möchte das Boot auch allein aus dem Wasser holen. Was bei so einem langen RZ nicht so einfach und blaue Flecke/ Schrammen für Peterle ablaufen würde.
Deshalb meine Frage ob ein WW etwas leichtgängiger zu fahren sind.
Ein Kinderfaltboot oder ein "normaler" Einer würden es sicherlich auch tun, allerdings habe ich davon noch weniger gefunden. Ich denke mal, dass es viele Cracks unter euch gibt, die mir einen guten Rat geben könnten.
Viele Grüße Josi
Was sind denn jetzt schon wieder ein "Kinderfaltboot"
Hat es so etwas gegeben ?
Gruß
Uli
Kein Fisch ohne Gräten,
kein Mensch ohne Fehler
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11. februar 2010 20:57.
Steffen KB hat seinen Jungs so etwas selber gebaut.
Sehr gut verwendbar ist auch der Nautiraid 325, der aber auch durchaus auch von Erwachsenen gepaddelt werden kann, wie Münzes Faltkajak-Kalender 2010 sehr schön beweist.
Grüße
Lutz
Najaaaa....also von meinen dreien (RZ85, E65, AtlYak U-Atlatl) ist das RZ am schwierigsten aufzubauen. Besonders das Zentrieren der Haut ist immer lustig.
Dagegen ist das Atlatl ein Vergnügen.
weil es zuviele Teile sind, weil die Teile schwerer sind als die eines Einers, oder weil das Boot größer ist? Ist ja alles eine Frage der Sichtweise
Hab ich mir schon an drei Fingern abgezählt. Und mal unter uns: Mir ist lieber, Du zerschindest ein Konkurrenzprodukt auf Deinen scharfen Bächen, als dass es hinterher heisst, das Gecco taugt nix, hatte Kratzer/Risse/Löcher in der Haut, obwohl ich ja nicht eindeutig abgeraten hatte, an der Zuladungsgrenze über scharfkantiges Gestein zu schrappen
Viel Spass mit Deinem Pascha (nicht polemisch gemeint)!
Gruss, Wolfgang
---------------------------------------------------------------------------------
Meine Webseite:
[www.liegerad-online.de] (für Selbstbauinteressierte, auch mit Faltbooten Gecco und Wiesel)
Mein Spielplatz
[maps.google.de]
Das Forum dient dem Austausch aller faltbootrelevanter Informationen. Angebote und Gesuche von Booten und Zubehör passen in die Kleinanzeigen. Wir bitten alle Nutzer, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten.
Viele Themen werden sehr häufig nachgefragt. Zu diesen "häufig gestellten Fragen und deren Antworten" gibt es in der FAQ mehr Informationen. Außerdem lassen sich auch viele Themen mit Hilfe der Suche klären.
Viele Themen werden sehr häufig nachgefragt. Zu diesen "häufig gestellten Fragen und deren Antworten" gibt es in der FAQ mehr Informationen. Außerdem lassen sich auch viele Themen mit Hilfe der Suche klären.
Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: rosapanther (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 18:24
Hallo zusammen,
langsam tauen die Füße und die Paddel wieder auf. Nun habe ich mal einige Fragen vor dem Sommer. Ich spiele jetz seit längerem mit dem Gedanken mir einen Einer zu kaufen. Dies hat allerdings noch lange Zeit (bis Sommer oder so).
Damit ich allerdings die Zeit nutzen kann und nicht überstürzt kaufe, wollte ich mir bei der den Fachleuten schon einmal einen Rat holen.
Leider ist mir mein RZ allein zu schwer zum aufbauen.
Ich suche einen Einer. Hatte einen WW-Einer gedacht.
Welcher ist gut allein aufzubauen, läst sich kanckig fahren und was muss man für einen mit guter Haut (fahrbereit, dicht, muss keine Schönheit sein) ausgeben?
(Damit ich weiß wieviel ich noch sparen muss
)
Danke schon mal im Vorraus für eure Antworten.
Viele Grüße Josi
langsam tauen die Füße und die Paddel wieder auf. Nun habe ich mal einige Fragen vor dem Sommer. Ich spiele jetz seit längerem mit dem Gedanken mir einen Einer zu kaufen. Dies hat allerdings noch lange Zeit (bis Sommer oder so).
Damit ich allerdings die Zeit nutzen kann und nicht überstürzt kaufe, wollte ich mir bei der den Fachleuten schon einmal einen Rat holen.
Leider ist mir mein RZ allein zu schwer zum aufbauen.
Ich suche einen Einer. Hatte einen WW-Einer gedacht.
Welcher ist gut allein aufzubauen, läst sich kanckig fahren und was muss man für einen mit guter Haut (fahrbereit, dicht, muss keine Schönheit sein) ausgeben?
(Damit ich weiß wieviel ich noch sparen muss
)
Danke schon mal im Vorraus für eure Antworten.
Viele Grüße Josi
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Faltbootfan (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 18:50
Hallo Josi:
geh mal auf folgende Seite ganz unten.... Da siehst Du ein einer Wildwasser Faltboot aus Russland.
[www.online-translator.com]
Der Luchs ist sicher ein schönes Gefährt...
Gruss
Frank
geh mal auf folgende Seite ganz unten.... Da siehst Du ein einer Wildwasser Faltboot aus Russland.
[www.online-translator.com]
Der Luchs ist sicher ein schönes Gefährt...
Gruss
Frank
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Der olle Hansen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 20:07
Oder du schaust in den Parallel-Tröt Die WW-Einer von Klepper tauchen immer wieder auf dem Gebrauchtmarkt auf.
Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
Nordisches FaltBoot Syndikat
-------------
-------------
Gefährten + Sympathisanten
herzlich willkommen!
Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
Nordisches FaltBoot Syndikat
-------------
-------------
Gefährten + Sympathisanten
herzlich willkommen!
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Kai Enno (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 09:20
Moin Josi,
wenn du echtes Wildwasser fahren willst, ist auch ein Luftboot eine Überlegung wert (bis WW IV). So ein Gummi-Entchen von Grabner oder Gumotex ist aus dem gleichen Material wir Raftingboote, und die können wirklich was ab. Ein Luftboot floppt über Sachen weg, die einem Faltboot die Gräten brechen, und die Haut ist absolut robust Das Gumotex Traveller liegt neu bei ca 500 Euro.
Kai Enno
wenn du echtes Wildwasser fahren willst, ist auch ein Luftboot eine Überlegung wert (bis WW IV). So ein Gummi-Entchen von Grabner oder Gumotex ist aus dem gleichen Material wir Raftingboote, und die können wirklich was ab. Ein Luftboot floppt über Sachen weg, die einem Faltboot die Gräten brechen, und die Haut ist absolut robust Das Gumotex Traveller liegt neu bei ca 500 Euro.
Kai Enno
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Thomas aus Landau (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 10:33
wer glaubt, ein RZ sei schwer aufzubauen, der sollte sich nie und nimmer ein Einerfaltboot zulegen, egal welches.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Guido Hoffmann (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 10:39
Zitat:Nur dass mein Traveller von Gumotex regelrecht festklebt, wenn man auf ein Stein aufläuft. Ich muß dann das Paddel teilen um mich auf den Grund abzustützen oder aussteigen sonst bekomme ich das Boot nicht wieder frei. Die PVC-Haut von meinen alten Pouch-Booten haftet weniger gut. Wenn aber genug Wasser unterm Kiel ist, hast du bestimmt recht!Kai
Ein Luftboot floppt über Sachen weg, die einem Faltboot die Gräten brechen, und die Haut ist absolut robust..
Ein paar Kratzer habe ich mir dann doch mit der Zeit eingefangen.
Tschüs Guido!
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Helmut aus Wien (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 12:34
Zitat:...und schon gar kein Wildwasser Faltboot. Aber vieleicht war das "schwer aufzubauen" ja auch ganz anders gemeint. Ein Faltboot "knackig" zu fahren kann zwar vorkommen, aber angestrebt habe ich das noch nie...Thomas aus Landau
wer glaubt, ein RZ sei schwer aufzubauen, der sollte sich nie und nimmer ein Einerfaltboot zulegen, egal welches.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Marmotta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 14:44
Hm, der Luchs im Triton-link sieht doch ganz nett aus - die Sitzluke scheint mir von der Größe her allerdings heutigen Sicherheitsvorstellungen nicht zu entsprechen. Grad bei Faltbooten, die ja nicht so steif sind, sollte der "Fluchtweg" im Falle eines Falles hinreichend sein, bevor es das Alugestell um den Felsen wickelt... Gruß marmotta
Falsch verstanden, nicht mein Problem
Autor: rosapanther (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Februar 2010 19:29
Zitat:Thomas aus Landau
wer glaubt, ein RZ sei schwer aufzubauen, der sollte sich nie und nimmer ein Einerfaltboot zulegen, egal welches.
Das Aufbauen ist bis zum Süllrand nicht unbedingt mein Problem. Bei mir ist es einfach so, dass der (der Süllrand) wohl etwas in sich verdreht ist und deshalb muss man ihn sehr stark, wie sagt man, drauf tricksen?
Und das kann ich nicht, dass Händchen dafür hat mein Freund. Allein abmachen ist dann für mich natürlich unmöglich.
Desweiteren bin ich nicht all zu groß und möchte das Boot auch allein aus dem Wasser holen. Was bei so einem langen RZ nicht so einfach und blaue Flecke/ Schrammen für Peterle ablaufen würde.
Deshalb meine Frage ob ein WW etwas leichtgängiger zu fahren sind.
Ein Kinderfaltboot oder ein "normaler" Einer würden es sicherlich auch tun, allerdings habe ich davon noch weniger gefunden. Ich denke mal, dass es viele Cracks unter euch gibt, die mir einen guten Rat geben könnten.
Viele Grüße Josi
Re: Kinderfaltboot
Autor: Uli aus HDH (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Februar 2010 20:47
Zitat:rosapanter
Ein Kinderfaltboot oder ein "normaler" Einer würden es sicherlich auch tun,
Was sind denn jetzt schon wieder ein "Kinderfaltboot"
Hat es so etwas gegeben ?
Gruß
Uli
Kein Fisch ohne Gräten,
kein Mensch ohne Fehler
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11. februar 2010 20:57.
Re: Kinderfaltboot
Autor: Lutz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12. Februar 2010 09:15
Zitat:Uli aus HDHZitat:rosapanter
Ein Kinderfaltboot oder ein "normaler" Einer würden es sicherlich auch tun,
Was sind denn jetzt schon wieder ein "Kinderfaltboot"![]()
Hat es so etwas gegeben ?
Steffen KB hat seinen Jungs so etwas selber gebaut.
Sehr gut verwendbar ist auch der Nautiraid 325, der aber auch durchaus auch von Erwachsenen gepaddelt werden kann, wie Münzes Faltkajak-Kalender 2010 sehr schön beweist.
Grüße
Lutz
schwertbrücke/stefan
Autor: Stefan Mizda (IP-Adresse bekannt)
Datum: 01. März 2010 20:34
Lieber Josi!
Danke für Dein Angebot. Wie schon in meinem ersten Bericht erwähnt habe ich alles, eben außer Schwertbrücke beisammen. Daher kommt der Kauf eines zweiten "KM" nicht in Frage. Ich habe auf diesem Wege versucht eine "ORIGINAL" Schwertbrücke zu erlangen. Wie es bisher aussieht, werde ich mir selbst eine zusammenbasteln müssen. Die Kleininserate und das Ebay und noch andere Möglichkeiten durchsuche ich schon seit vielen Monaten ohne Erfolg. Die Brücke Deines Hammer paßt leider auch nicht. Aber trotzdem Dankeschön.
Liebe Grüße
Stefan
Danke für Dein Angebot. Wie schon in meinem ersten Bericht erwähnt habe ich alles, eben außer Schwertbrücke beisammen. Daher kommt der Kauf eines zweiten "KM" nicht in Frage. Ich habe auf diesem Wege versucht eine "ORIGINAL" Schwertbrücke zu erlangen. Wie es bisher aussieht, werde ich mir selbst eine zusammenbasteln müssen. Die Kleininserate und das Ebay und noch andere Möglichkeiten durchsuche ich schon seit vielen Monaten ohne Erfolg. Die Brücke Deines Hammer paßt leider auch nicht. Aber trotzdem Dankeschön.
Liebe Grüße
Stefan
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: _pepe (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02. März 2010 11:25
Hallo Rosapanter, das "Pascha" von FMK (Rußland) ist sicher eine Überlegung wert. Hier der Thread dazu:
[www.faltboot.de]
es sind dort tolle Fotos verlinkt von WW-Fahrten in Karelien. Also WW2 ist das locker, laut FMK-Angabe geht das "Pascha" bis WW4. Und wiegt nur 10,5kg.
[www.faltboot.de]
es sind dort tolle Fotos verlinkt von WW-Fahrten in Karelien. Also WW2 ist das locker, laut FMK-Angabe geht das "Pascha" bis WW4. Und wiegt nur 10,5kg.
klein und leicht
Autor: Christoph aus J. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04. März 2010 01:07
Klein und leicht, rel. leicht aufzubauen. Trotzdem vollwertige, vielseitige Faltboote, für Kleinflüsse bis Gepäcktouren, aber mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten:
FMK Pascha
Feathercraft K-light
Klepper Slalom 55 und 59
Nautiraid 325 und 416
FMK Marinka 1 (evtl. auch 2)
...
...
...
Pakboat Puffin?
Die Liste ließe sich erweitern.
Mit Nautiraid und Packboat habe ich aber keine eigenen Erfahrungen bezüglich Aufbau.
Der Triton Rys dürfte nur für sehr Geübte schnell aufzubauen sein (ist aber nur meine Vermutung).
Christoph
FMK Pascha
Feathercraft K-light
Klepper Slalom 55 und 59
Nautiraid 325 und 416
FMK Marinka 1 (evtl. auch 2)
...
...
...
Pakboat Puffin?
Die Liste ließe sich erweitern.
Mit Nautiraid und Packboat habe ich aber keine eigenen Erfahrungen bezüglich Aufbau.
Der Triton Rys dürfte nur für sehr Geübte schnell aufzubauen sein (ist aber nur meine Vermutung).
Christoph
Re: klein und leicht
Autor: hummelfalter (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 11:40
Hallo Christoph,
schon seit längerem habe ich hier die Diskussion um den Pascha verfolgt, weil es ein Falter ist, der für meine heimatlichen Kleinflüsse geeignet scheint und ich bin jetzt ernsthaft daran mir einen direkt von FMK zu beschaffen. Da Du der erfahrenste Paschapaddler bist, richte ich meine Fragen an Dich.
1. ) schon öfters angesprochen, Platz im Boot; ich bin zwischenzeitlich ein gereifter "üFü." und bei 181 cm körpergröße mit den Jahren ca. 96 kg schwer geworden, früher war mein Normalgewicht 83 kg. Auf den Fotos, die ich von Dir gesehen habe, scheinst Du über 180 cm lang zu und recht schlank zu sein. Dein werter Tip: Passe ich da rein? Probesitzen ist in Deutschland ja kaum möglich?
2.) Die nächsten Kleinflüsse in meiner fränkischen Heimat sind die Wiesent, die Pegnitz, der Rote und der Weiße Main sowie etwas weiter entfernt der Obermain. Besonders in der Wiesent und der Pegnitz gibt es immer wieder so etwas wie Riffe. Hält der Pascha, wenn mit Kielstreifen versehen härteren Kontakt aus? Du hast ihn ja schon häufig auf Klein(st)flüssen gepaddelt. Mir wird von Paddelkollegen immer zu einem Hartschalenboot geraten und ich liebe doch Falter.
Herzlichen Dank und viele Grüße
Georg aus H.
P.S.: Bisher habe ich auf Flüssen, Seen und Meer den Klepper AE II gepaddelt. Auf kleinen Flüssen und so eben mal geht mit dem halt gar nix.
schon seit längerem habe ich hier die Diskussion um den Pascha verfolgt, weil es ein Falter ist, der für meine heimatlichen Kleinflüsse geeignet scheint und ich bin jetzt ernsthaft daran mir einen direkt von FMK zu beschaffen. Da Du der erfahrenste Paschapaddler bist, richte ich meine Fragen an Dich.
1. ) schon öfters angesprochen, Platz im Boot; ich bin zwischenzeitlich ein gereifter "üFü." und bei 181 cm körpergröße mit den Jahren ca. 96 kg schwer geworden, früher war mein Normalgewicht 83 kg. Auf den Fotos, die ich von Dir gesehen habe, scheinst Du über 180 cm lang zu und recht schlank zu sein. Dein werter Tip: Passe ich da rein? Probesitzen ist in Deutschland ja kaum möglich?
2.) Die nächsten Kleinflüsse in meiner fränkischen Heimat sind die Wiesent, die Pegnitz, der Rote und der Weiße Main sowie etwas weiter entfernt der Obermain. Besonders in der Wiesent und der Pegnitz gibt es immer wieder so etwas wie Riffe. Hält der Pascha, wenn mit Kielstreifen versehen härteren Kontakt aus? Du hast ihn ja schon häufig auf Klein(st)flüssen gepaddelt. Mir wird von Paddelkollegen immer zu einem Hartschalenboot geraten und ich liebe doch Falter.
Herzlichen Dank und viele Grüße
Georg aus H.
P.S.: Bisher habe ich auf Flüssen, Seen und Meer den Klepper AE II gepaddelt. Auf kleinen Flüssen und so eben mal geht mit dem halt gar nix.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Peter Sczy (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 12:26
... K-Light ist ab und zu gebraucht zu bekommen, die alte Ausführung (Cordura-deck) sollte deutlich unter 1000 Euro liegen.
Aber: Süllrand-Innenmaß 79 cm >>> eher für Leute bis 1m80 - oder für gelenkige Große.
\*peTer*/
Aber: Süllrand-Innenmaß 79 cm >>> eher für Leute bis 1m80 - oder für gelenkige Große.
\*peTer*/
Re: klein und leicht
Autor: rotbaeder (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 13:25
Hallo Hummelfalter
Fahre den Pasha selbst auch auf Kleinflüssen. Letztes WE war ich auf der Lafnitz - bei viel zuwenig Wasser.
Es ist erstaunlich was die Haut aushält - bin doch recht häufig aufgesessen - zog das beladene Boot über Kies od. Bäume und musste am Ende der Tour (zu Glück) nur kleine Kratzspuren an der Haut feststellen.
Letztes Jahr fuhr ich damit am Tagliameno - auch nur mit vernachläsigbaren Spuren.
Ob Du gut reinpasst trau ich mich nicht zu beantworten - selbst bringe ich ca. 85kg bei 1,79m auf die Waage - und ich denke ich darf auch noch etwas zulegen, ohne das Boot zu wechseln.
lg
rotbaeder
Fahre den Pasha selbst auch auf Kleinflüssen. Letztes WE war ich auf der Lafnitz - bei viel zuwenig Wasser.
Es ist erstaunlich was die Haut aushält - bin doch recht häufig aufgesessen - zog das beladene Boot über Kies od. Bäume und musste am Ende der Tour (zu Glück) nur kleine Kratzspuren an der Haut feststellen.
Letztes Jahr fuhr ich damit am Tagliameno - auch nur mit vernachläsigbaren Spuren.
Ob Du gut reinpasst trau ich mich nicht zu beantworten - selbst bringe ich ca. 85kg bei 1,79m auf die Waage - und ich denke ich darf auch noch etwas zulegen, ohne das Boot zu wechseln.
lg
rotbaeder
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: hummelfalter (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 15:51
Hallo rotbaeder,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Wenn Du 85 kg bei 1,79 m in das Boot reinbringst und noch Luft hast, dann müsste eigentlich noch Platz für meine 11 kg Mehrgewicht drin sein, da dieses eher vorne als seitlich verteilt ist.
Klasse, dass die Haut so robust ist. Unsere Juraflüsschen müssten danach mit etwas Vorsicht und bei angemessenem Wasserstand auch klappen. Und Bäume und Kies gibt es sowohl auf Rotem und Weissen Main. Gebrauchsspuren und kleinere Macken kann ich gut akzeptieren. Das Einzige vor was ich einen riesigen Respekt habe, ist scharfkantiges Kalkgestein ähnlich dem an der kroatischen Adriaküste. Davon gibt es auch einige wenige Rippen in Wiesent und Pegnitz und die sollten sich mit Umsicht und passendem Wasserstand meiden lassen.
Eigentlich habe ich mich innerlich schon für den Pascha entschieden. Jetzt braucht es nur noch eine Bestellung.
Herzliche Grüsse
Georg aus H.
herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Wenn Du 85 kg bei 1,79 m in das Boot reinbringst und noch Luft hast, dann müsste eigentlich noch Platz für meine 11 kg Mehrgewicht drin sein, da dieses eher vorne als seitlich verteilt ist.
Klasse, dass die Haut so robust ist. Unsere Juraflüsschen müssten danach mit etwas Vorsicht und bei angemessenem Wasserstand auch klappen. Und Bäume und Kies gibt es sowohl auf Rotem und Weissen Main. Gebrauchsspuren und kleinere Macken kann ich gut akzeptieren. Das Einzige vor was ich einen riesigen Respekt habe, ist scharfkantiges Kalkgestein ähnlich dem an der kroatischen Adriaküste. Davon gibt es auch einige wenige Rippen in Wiesent und Pegnitz und die sollten sich mit Umsicht und passendem Wasserstand meiden lassen.
Eigentlich habe ich mich innerlich schon für den Pascha entschieden. Jetzt braucht es nur noch eine Bestellung.
Herzliche Grüsse
Georg aus H.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: weisseruebe (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 17:47
Zitat:wer glaubt, ein RZ sei schwer aufzubauen, der sollte sich nie und nimmer ein Einerfaltboot zulegen, egal welches.
Najaaaa....also von meinen dreien (RZ85, E65, AtlYak U-Atlatl) ist das RZ am schwierigsten aufzubauen. Besonders das Zentrieren der Haut ist immer lustig.
Dagegen ist das Atlatl ein Vergnügen.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: rotbaeder (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 18:11
Da gebe ich weisseruebe vollkommen recht.
Mein Pasha ist (allerdings nicht beim ersten mal) sehr viel einfacher und schneller aufzubauen als mein RZ85.
lg
rotbaeder
Mein Pasha ist (allerdings nicht beim ersten mal) sehr viel einfacher und schneller aufzubauen als mein RZ85.
lg
rotbaeder
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: abby9999 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 18:48
Warum in der Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so Nahe??
Wie wäre es mit einem Gecco oder einem Wiesel? Die scheinen doch gradezu Ideal zu sein.
Wie wäre es mit einem Gecco oder einem Wiesel? Die scheinen doch gradezu Ideal zu sein.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Wolfgang aus Köln (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2010 19:53
Das ist schon richtig, nur bei scharfkantigem Juragestein muss ich passen. Für mein aktuelles Hautmaterial, das schon sehr viel aushält, habe ich solche Extrembelastungen zwar nicht getestet, aber das halte ich nicht für empfehlenswert. Da würde ich auch sonst kein Faltboot verwenden wollen. Umsicht und Wasserstand sind des Falters Freunde.
---------------------------------------------------------------------------------
Meine Webseite:
[www.liegerad-online.de] (für Selbstbauinteressierte, auch mit Faltbooten Gecco und Wiesel)
Mein Spielplatz
[maps.google.de]
---------------------------------------------------------------------------------
Meine Webseite:
[www.liegerad-online.de] (für Selbstbauinteressierte, auch mit Faltbooten Gecco und Wiesel)
Mein Spielplatz
[maps.google.de]
k-light
Autor: seb (IP-Adresse bekannt)
Datum: 16. April 2010 22:04
den kleinen leichten feathercraft kann man auch mit mehr als 1,80 körpergröße und 100kg lebendgewicht fahren - ich komme in den alten k-light mit festem süllrand, seesocke und cordura-oberdeck noch gut rein und noch besser raus... es witzeln die leute nur immer, dass es nicht aussähe, als stiege ich ein, sondern als zöge ich das boot an...
problem bei den feathercrafts ist nur, dass sie auf kiel gebaut sind. wenn man mit dem mal kräftig aufsetzt, verbiegt der sich... aber sonst ist der k-light klasse auf kleinen bächen und flüssen...
grüsse seb
problem bei den feathercrafts ist nur, dass sie auf kiel gebaut sind. wenn man mit dem mal kräftig aufsetzt, verbiegt der sich... aber sonst ist der k-light klasse auf kleinen bächen und flüssen...
grüsse seb
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Wbnpuvz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 16. April 2010 22:10
Zitat:weisseruebeZitat:wer glaubt, ein RZ sei schwer aufzubauen, der sollte sich nie und nimmer ein Einerfaltboot zulegen, egal welches.
Najaaaa....also von meinen dreien (RZ85, E65, AtlYak U-Atlatl) ist das RZ am schwierigsten aufzubauen. Besonders das Zentrieren der Haut ist immer lustig.
Dagegen ist das Atlatl ein Vergnügen.
weil es zuviele Teile sind, weil die Teile schwerer sind als die eines Einers, oder weil das Boot größer ist? Ist ja alles eine Frage der Sichtweise

Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: hummelfalter (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17. April 2010 12:00
An die werte versammelte Gemeinde,
herzlichen Dank für die vielen Tips, Erfahrungen, Mutmachbezeugungen, ich bin ganz von den Socken über die Resonanz in der Kürze.
An rotbaeder: Danke für die vielen Pascha-Erfahrungen.
An weissruebe: Wenn der Pascha da ist, werde ich mal schauen wie schnell ich das hinkriege mit dem Zusammenbauen.
An abby 9999: Den Gecko hatte ich schon auf der Liste, der Wiesel ist mit 5,4 m doch a "wengala (ein ganz klein wenig)" zu lang. Beim Gecko bleiben halt fast keine Zuladungsreserven und Wolfgang tut es im Herzen weh mit dem scharfen Gestein.
An Wolfgang: Wir beide hatten schon mal Mailkontakt.
Erstens: Ich habe ganz großen Respekt vor Deiner Entwicklungs und Fertigungsleistung, da steckt jedesmal ganz viel Herzblut drin und ich weiß von was ich spreche.
Zweitens: Wiesent und Pegnitz wurden bis Mitte der siebziger Jahre auch mit Faltbooten befahren. Klar, es gab immer wieder mal Schäden, aber die Boote waren allesamt deutlich länger und nicht unbedingt so wendig wie Dein Wildwasser-Klepper.
Drittens: Wir hatten schon mal vor rund 30 Jahren die Wiesent mit dem Pouch RZ 85 befahren. Es war meine erste Paddeltour die ich mitfuhr. Es war ein Erlebnis prägender Art, auch für den RZ 85. Der kassierte auf einem Schwall schwer zu steuern einen Sentenbruch und zwei heftigere Hautbeschädigungen. Das tat weh, wurde repariert und das Böötchen fährt heute noch, allerdings nur noch auf Flüssen und Seen mit reichlich Wasser unter der Haut.
Viertens: Für die vielen Kleinstflüsse und Bäche bei uns ist sicher ein Hartschalenboot die allerbest Wahl
Ansonsten volle Zustimmung zu Deiner Meinung.
An Seb: Danke für die Ermutigung, ich werde mir dann den Pascha anziehen.
An Peter Sczy: Das mit dem K-light ist ein guter Tip. Die Feathercrafts gefallen mir alle, da kommt zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht noch ein längeres Teil davon zu mir.
Ich hoffe ich habe niemanden vergessen.
Herzliche Grüße und ein schönes Paddelwochenende
Georg aus H.
herzlichen Dank für die vielen Tips, Erfahrungen, Mutmachbezeugungen, ich bin ganz von den Socken über die Resonanz in der Kürze.
An rotbaeder: Danke für die vielen Pascha-Erfahrungen.
An weissruebe: Wenn der Pascha da ist, werde ich mal schauen wie schnell ich das hinkriege mit dem Zusammenbauen.
An abby 9999: Den Gecko hatte ich schon auf der Liste, der Wiesel ist mit 5,4 m doch a "wengala (ein ganz klein wenig)" zu lang. Beim Gecko bleiben halt fast keine Zuladungsreserven und Wolfgang tut es im Herzen weh mit dem scharfen Gestein.
An Wolfgang: Wir beide hatten schon mal Mailkontakt.
Erstens: Ich habe ganz großen Respekt vor Deiner Entwicklungs und Fertigungsleistung, da steckt jedesmal ganz viel Herzblut drin und ich weiß von was ich spreche.
Zweitens: Wiesent und Pegnitz wurden bis Mitte der siebziger Jahre auch mit Faltbooten befahren. Klar, es gab immer wieder mal Schäden, aber die Boote waren allesamt deutlich länger und nicht unbedingt so wendig wie Dein Wildwasser-Klepper.
Drittens: Wir hatten schon mal vor rund 30 Jahren die Wiesent mit dem Pouch RZ 85 befahren. Es war meine erste Paddeltour die ich mitfuhr. Es war ein Erlebnis prägender Art, auch für den RZ 85. Der kassierte auf einem Schwall schwer zu steuern einen Sentenbruch und zwei heftigere Hautbeschädigungen. Das tat weh, wurde repariert und das Böötchen fährt heute noch, allerdings nur noch auf Flüssen und Seen mit reichlich Wasser unter der Haut.
Viertens: Für die vielen Kleinstflüsse und Bäche bei uns ist sicher ein Hartschalenboot die allerbest Wahl
Ansonsten volle Zustimmung zu Deiner Meinung.
An Seb: Danke für die Ermutigung, ich werde mir dann den Pascha anziehen.
An Peter Sczy: Das mit dem K-light ist ein guter Tip. Die Feathercrafts gefallen mir alle, da kommt zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht noch ein längeres Teil davon zu mir.
Ich hoffe ich habe niemanden vergessen.
Herzliche Grüße und ein schönes Paddelwochenende
Georg aus H.
Re: Wildwassereiner wie fährt er?
Autor: Wolfgang aus Köln (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17. April 2010 12:33
Zitat:An Wolfgang: Wir beide hatten schon mal Mailkontakt.
Hab ich mir schon an drei Fingern abgezählt. Und mal unter uns: Mir ist lieber, Du zerschindest ein Konkurrenzprodukt auf Deinen scharfen Bächen, als dass es hinterher heisst, das Gecco taugt nix, hatte Kratzer/Risse/Löcher in der Haut, obwohl ich ja nicht eindeutig abgeraten hatte, an der Zuladungsgrenze über scharfkantiges Gestein zu schrappen
Viel Spass mit Deinem Pascha (nicht polemisch gemeint)!
Gruss, Wolfgang
---------------------------------------------------------------------------------
Meine Webseite:
[www.liegerad-online.de] (für Selbstbauinteressierte, auch mit Faltbooten Gecco und Wiesel)
Mein Spielplatz
[maps.google.de]
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.