Forenliste : Faltbootforum
Gruß
Helmut
"Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt"
(Joachim Ringelnatz)
Ja, aber tagsüber ist - selbst mit dem modernen, energiesparenden "Tagesfahrlicht" - die Sichtbarkeit von dunklen Autos schlechter als von hellen/signalfarbenen.
Dunkle Autos überfahren mehr Fußgänger - weil diese ihnen eher in die Bahn laufen.
Dunkle Autos wird von anderen Autos eher die Vorfahrt genommern.
Auf der einern Seite differenziert man mit preisgestaffelten "Regionalklassen".
Aber der Zusammenhang zur Farbe wird ausgeblendet.
Eher bekommt man eine DVD mit Steuerflüchtlingen, als von der Versicherungswirtschaft Statistisches zu Farbe und Unfällen.
Versuch mal eine nicht-schwarze/blaue Regenhose fürs Rad zu bekommen.
Aber ich räume das ein: Ein Großteil der Radler ist "kein leuchtendes Vorbild".
Auch wenn einen Autofahrer kein Verschulden trifft: Es ist für das weitere Leben sicher kein Vergnügen, dewegen einen Radler angefahren zu haben.
\*peTer*/
Augenreib, seifer, zittrige Finger!
WILL HABEN
Gruß
Georg
_____________________________________________
Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit
Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
Aus der Aufnahme "Freund - Feind - Ein Portait"
____________________________________________________________
Diskussionen rund um das Faltbootwiki hier: [www.faltboot.de]
Eigentlich ging es in diesem Trööt doch um Fahrradbeleuchtung oder irre ich da? Und um unbeleuchtete, also dunkle Radfahrer usw. Was das nun mit der Einführung von Farbklassen für Autos zu tun hat, entzieht sich so ein bißchen meiner Kenntnis. Im übrigen, wenn wir denn schon mal dabei sind, warum sollen Besitzer von dunklen Wagen mehr Versicherung zahlen? Eine höhere Beteiligung an Unfällen nachts heißt ja noch lange nicht, dass sie auch den Unfall verursacht haben.
Und *Hetzmodus an* wie stellt sich das bei dunkelhäutigeren Menschen dar? Müssen die dann auch höhere Haftpflichtprämien zahlen, weil sie vielleicht auch an mehr Unfällen nachts beteiligt sind? Wäre aber ganz schöne Sch..xxe für die Südlandfahrer und Sonnenanbeter. Nach dem Urlaub gibt es erstmal eine fette Prämienerhöhung, bis sie wieder blass sind. *Hetzmodus aus*
Und nun schlage ich in aller Güte und Nächstenliebe vor, bitte zurück zum Thema, das da war Flutlicht-Fahrradbeleuchtung ja oder nein.
Gruß
Helmut
"Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt"
(Joachim Ringelnatz)
Das Forum dient dem Austausch aller faltbootrelevanter Informationen. Angebote und Gesuche von Booten und Zubehör passen in die Kleinanzeigen. Wir bitten alle Nutzer, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten.
Viele Themen werden sehr häufig nachgefragt. Zu diesen "häufig gestellten Fragen und deren Antworten" gibt es in der FAQ mehr Informationen. Außerdem lassen sich auch viele Themen mit Hilfe der Suche klären.
Viele Themen werden sehr häufig nachgefragt. Zu diesen "häufig gestellten Fragen und deren Antworten" gibt es in der FAQ mehr Informationen. Außerdem lassen sich auch viele Themen mit Hilfe der Suche klären.
Optionen:
(leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: herbie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08. Februar 2010 22:36
[www.scienceblogs.de]
genial!
findet herbie, der faltenreiche
manuelles OT: ich habe die OT kennzeichnung wieder rausgenommen, weil es dadurch irgendwie mit dem automatischen linkverweis harkte...
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08. februar 2010 22:40.
genial!
findet herbie, der faltenreiche
manuelles OT: ich habe die OT kennzeichnung wieder rausgenommen, weil es dadurch irgendwie mit dem automatischen linkverweis harkte...
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08. februar 2010 22:40.
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: faltdasluftboot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08. Februar 2010 22:51
kenn ich das nicht schon?: [www.amazon.de]
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: herbie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08. Februar 2010 22:56
...na, dann schau dir mal das video dazu an..:
[www.youtube.com]
nix kinderkaram, sondern hitec! (ausnahmsweise mal sinnvoll eingesetzt...)
[www.youtube.com]
nix kinderkaram, sondern hitec! (ausnahmsweise mal sinnvoll eingesetzt...)
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Frank Fichtmuelller (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 00:12
Ob der das nachts auch brauchen könnte?
Eine gute Idee, wenn ich da an die lichtlosen Geisterfahrradfahrer hier zwischen den Dörfern denke (aber das ist ein anderes Thema und soll in diesem thread nicht diskutiert werden - und die Kelle, faltdasluftboot, die kannst Du nachts echt vergessen: die passt für Kinder auf dem Heimweg vom Kindergarten.)
Nochn EDIT: Youtube bei ca 1´20" - nachts auf der Landstrasse auf Reaktionsentfernung eines Kfz-Fahrers kaum zu erkennen und wohl nur innerorts sinnvoll. Es geht wirklich nichts über ein gutes Licht & Rücklicht, nicht den Pieselkram, den Mensch ab Werk mitgeliefert bekommt.
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09. februar 2010 00:18.
Eine gute Idee, wenn ich da an die lichtlosen Geisterfahrradfahrer hier zwischen den Dörfern denke (aber das ist ein anderes Thema und soll in diesem thread nicht diskutiert werden - und die Kelle, faltdasluftboot, die kannst Du nachts echt vergessen: die passt für Kinder auf dem Heimweg vom Kindergarten.)
Nochn EDIT: Youtube bei ca 1´20" - nachts auf der Landstrasse auf Reaktionsentfernung eines Kfz-Fahrers kaum zu erkennen und wohl nur innerorts sinnvoll. Es geht wirklich nichts über ein gutes Licht & Rücklicht, nicht den Pieselkram, den Mensch ab Werk mitgeliefert bekommt.
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09. februar 2010 00:18.
naja...
Autor: Robert K. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 00:54
off-topic: Ich finde nen B&M-LED-Scheinwerfer mit 20 Lux nicht gerade Pieselkram. Das ist doch heute standardmässig an neuen Fahrrädern verbaut. Oder stolpere ich gerade durch ne falsche Preisklasse?? Aber Recht hast du Frank, gutes Licht ist mehr Wert als das neuste Kryptonite. Jedenfalls nachts auf der Landstraße. Am Laternenpfahl dreht sich Wertigkeit allerdings schnell um...
Gruss,
Robert K.
Gruss,
Robert K.
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Guido Hoffmann (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 03:21
Hallo Robert,
ich sehe immer noch Fahrräder im Laden stehen, welche bestenfalls Reflektoren haben. Die mitgelieferten Lampen meines im letzten Jahr gekauften Faltrades spottet jeder Beschreibung, zum Glück brauchte ich diese nach der Umrüstung nicht mehr, da ich ja noch bessere zu Hause liegen hatte.
Ich glaube nicht, dass die Laser neben einen guten Gefühl und erhöhten Energieverbrauch wirklich was bringen. Vorher hat er vermutlich nur auf die Autofahrer geachtet, welche kaum Abstand beim Überholen gehalten haben, heute bekommt er sie alle mit.
Eine gute Beleuchtung und ausreichend Reflektoren dürften den gewünschten Effekt auch erbringen. Andernfalls richtet sich der Abstand beim Überholen mehr nach der Einschätzung der Gefahrenlage. Radler, welche auf Grund ihrer Ausrüstng/Verhaltens unsicher wirken, werden im Durchschnitt mit größeren Abstand überholt, als jene welche sportlich/erfahren rüberkommen. Es gibt natürlich auch jene unter den Autofahrern, welche nach dem Motto fahren, wer ausweicht ist ein Loser(Verlierer), da hilft nichts! Bei Brumis hilft überhaupt nichts, denn die haben weder Zeit noch ausreichend Platz beim Überholen!
Trifft zwar nicht auf alle Brumis und überall zu, auf einigen Straßen für Mautflichtlingen ist das Radeln ein Höllentripp! Obwohl Bundesstraße verhält man sich wie auf der Autobahn.
Wenn da jemand mit 50 oder mehr Sachen des Nachts an dir vorbeizieht, wird er den Laser kaum mitbekommen. Die Laser sind keine Bordsteinkante, welche die Felgen ruinieren könnte, noch schaden diese den Reifen oder erhöhen das Puntekonto in Flensburg. Wenn die Polizei diese Technik nutzen sollte um Abstandssündern auf die Spur zu kommen, ...
Wieso OT? Ich bringe nach wie vor mein Faltboot per Faltrad zum Wasser. Ok im Fernradlerforum hätte ich solch einen Beitrag eher erwartet!
Tschüs Guido!
ich sehe immer noch Fahrräder im Laden stehen, welche bestenfalls Reflektoren haben. Die mitgelieferten Lampen meines im letzten Jahr gekauften Faltrades spottet jeder Beschreibung, zum Glück brauchte ich diese nach der Umrüstung nicht mehr, da ich ja noch bessere zu Hause liegen hatte.
Ich glaube nicht, dass die Laser neben einen guten Gefühl und erhöhten Energieverbrauch wirklich was bringen. Vorher hat er vermutlich nur auf die Autofahrer geachtet, welche kaum Abstand beim Überholen gehalten haben, heute bekommt er sie alle mit.
Eine gute Beleuchtung und ausreichend Reflektoren dürften den gewünschten Effekt auch erbringen. Andernfalls richtet sich der Abstand beim Überholen mehr nach der Einschätzung der Gefahrenlage. Radler, welche auf Grund ihrer Ausrüstng/Verhaltens unsicher wirken, werden im Durchschnitt mit größeren Abstand überholt, als jene welche sportlich/erfahren rüberkommen. Es gibt natürlich auch jene unter den Autofahrern, welche nach dem Motto fahren, wer ausweicht ist ein Loser(Verlierer), da hilft nichts! Bei Brumis hilft überhaupt nichts, denn die haben weder Zeit noch ausreichend Platz beim Überholen!
Trifft zwar nicht auf alle Brumis und überall zu, auf einigen Straßen für Mautflichtlingen ist das Radeln ein Höllentripp! Obwohl Bundesstraße verhält man sich wie auf der Autobahn.
Wenn da jemand mit 50 oder mehr Sachen des Nachts an dir vorbeizieht, wird er den Laser kaum mitbekommen. Die Laser sind keine Bordsteinkante, welche die Felgen ruinieren könnte, noch schaden diese den Reifen oder erhöhen das Puntekonto in Flensburg. Wenn die Polizei diese Technik nutzen sollte um Abstandssündern auf die Spur zu kommen, ...
Wieso OT? Ich bringe nach wie vor mein Faltboot per Faltrad zum Wasser. Ok im Fernradlerforum hätte ich solch einen Beitrag eher erwartet!
Tschüs Guido!
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Frank Fichtmuelller (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 07:26
Robert: Aus der Autofahrerperspektive (hier im Ried, kurvige Strassen, die viel Aufmerksamkeit erfordert; um so mehr nachts) sind mir die 20 W eher das Minimum als das Optimum. Glücklicherweise gibt es recht viele Radwege - unglücklicherweise aber immer noch zu viele Kamikazeradler oder -autofahrer.
Was den seitlichen Lichtbalken betrifft: Wenn der die subjektive Sicherheit des Radfahrers erhöht kann ich erwarten, dass sie oder er sich auch sicherer bewegt. Das in sich ist schon ein Zuwachs an Sicherheit - wenn auch nicht der im anderen Forum bejubelte. Ciao, Frank
Was den seitlichen Lichtbalken betrifft: Wenn der die subjektive Sicherheit des Radfahrers erhöht kann ich erwarten, dass sie oder er sich auch sicherer bewegt. Das in sich ist schon ein Zuwachs an Sicherheit - wenn auch nicht der im anderen Forum bejubelte. Ciao, Frank
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Kalle (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 09:10
off-topic: Wer eine ordentliche Fahrradbeleuchtung möchte, dem kann ich die Busch & Müller - LED-Scheinwerfer wärmstens empfehlen. Wirklich super.
Da habe ich bei manchen Motorrädern ein schlechteres Licht als am Fahrrad.
Und bei dem von Herbie verlinkten Kram kann ich nur sagen: Wenn die Radfahrer sich ein Stück Straße annektieren wollen, dann sollen sie gefälligst auch KFZ-Steuer bezahlen.
Und das gefälligst auch nicht zu knapp, schließlich zahlen sie noch nicht mal Mineralölsteuer, blasen aber irre Mengen an CO2 in die Luft.
_________________________________________________________________________
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, und wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Da habe ich bei manchen Motorrädern ein schlechteres Licht als am Fahrrad.
Und bei dem von Herbie verlinkten Kram kann ich nur sagen: Wenn die Radfahrer sich ein Stück Straße annektieren wollen, dann sollen sie gefälligst auch KFZ-Steuer bezahlen.
Und das gefälligst auch nicht zu knapp, schließlich zahlen sie noch nicht mal Mineralölsteuer, blasen aber irre Mengen an CO2 in die Luft.
_________________________________________________________________________
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, und wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: rockymntnhigh (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 09:17
off-topic: Und weg mit den Gehsteigen, den die Fußgänger zahlen ja auch keine, von Zebrastreifen ganz zu schweigen....
Du glaubst wirklich dass die KFZ Steuer alles was mit Autos zu tun hat, abdeckt???????
Du glaubst wirklich dass die KFZ Steuer alles was mit Autos zu tun hat, abdeckt???????
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Peter Sczy (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 10:09
... eine gelbe oder rote Warnweste wirkt bei Tag und Nacht mehr.
... Die Beleuchtung bei Neurädern ist:
nach HINTEN mit dem - mittlerweilec vorgeschriebenen - LED-Rück-Standlicht gut,
nach VORNE sofern das Nabendynamo und LED-Frontscheinwerfer hat, ebenfalls gut.
Aber, vor gut kommt sehr gut - off-topic: alter Witz: Gäbe es Noten meim Sex: Wäre dann nicht "befriedigend" besser als "gut" ? -
und gegen Aufpreis gibt es 2 und 3 fach hellere LED-Front-Scheinwerfer.
... eine zusätzliche seitliche "laser-lane": müßte ich sehen. Es wäre mir einen Fuffi wert.
Zulassungsfähig ist das aber mit Sicherheit nicht - im Gegenteil, beim Unfall droht eine Klage wegen "Irritation".
Und deutsche Gerichte sind da knochenhart: Nichtzugelassenes am Fahrzeug, eine Versicherung klagt und der Halter muß beweisen, daß es nichts mit dem Unfall zu tun hat, und der Ausschluß ist oft kaum möglich.
Unfall und die Polizei oder Gutachter findet falsche Reifen/Felgen: ganz schlecht. Mindestens Teilschuld.
Led-Lane: befürchte ich dasselbe.
\*peTer*/
... Die Beleuchtung bei Neurädern ist:
nach HINTEN mit dem - mittlerweilec vorgeschriebenen - LED-Rück-Standlicht gut,
nach VORNE sofern das Nabendynamo und LED-Frontscheinwerfer hat, ebenfalls gut.
Aber, vor gut kommt sehr gut - off-topic: alter Witz: Gäbe es Noten meim Sex: Wäre dann nicht "befriedigend" besser als "gut" ? -
und gegen Aufpreis gibt es 2 und 3 fach hellere LED-Front-Scheinwerfer.
... eine zusätzliche seitliche "laser-lane": müßte ich sehen. Es wäre mir einen Fuffi wert.
Zulassungsfähig ist das aber mit Sicherheit nicht - im Gegenteil, beim Unfall droht eine Klage wegen "Irritation".
Und deutsche Gerichte sind da knochenhart: Nichtzugelassenes am Fahrzeug, eine Versicherung klagt und der Halter muß beweisen, daß es nichts mit dem Unfall zu tun hat, und der Ausschluß ist oft kaum möglich.
Unfall und die Polizei oder Gutachter findet falsche Reifen/Felgen: ganz schlecht. Mindestens Teilschuld.
Led-Lane: befürchte ich dasselbe.
\*peTer*/
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: faltdasluftboot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 10:40
ich halts für (netten) quatsch. Die Idee ist ja auf den Bildern nicht richtig erkennbar: eigentlich soll ja vom Laser noch ein Fahrradsymbol auf den Boden geworfen werden, so dass hintereinander fahrende Räder einen Fahradweg auf den Boden zeichnen.
Aber: das wird selbst bei langsamer Fahrt für Autofahrer nur schwer erkennbar, Laser im Regen, Schnee und Nebel ist auch nicht gut. Und: niemals wird es irgendwo eine Zulassung dafür geben, dass man in die Gegend blizende Laser ans Rad montiert.
Aber: das wird selbst bei langsamer Fahrt für Autofahrer nur schwer erkennbar, Laser im Regen, Schnee und Nebel ist auch nicht gut. Und: niemals wird es irgendwo eine Zulassung dafür geben, dass man in die Gegend blizende Laser ans Rad montiert.
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Peter Sczy (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 10:50
... als ehemaliges Mitglied (als ich bei SEKURIT arbeitete) der "Forschungsgemeinschaft Auto - Sicht - Sicherheit e. V." kann ich sagen:
Man müßte sich das LED-Lane in der Praxis ansehen, d.h. bei Trockenheit, Regen, verschiedenen Belägen etc als Autofahrer hinterherfahren.
Aber egal: LED-Lane ist mit Sicherheit nicht zulassungsfähig.
Ansonsten ist der ganze Verkehr ziemlicher Wahnsinn: dunkle Autos sind öfter in Unfälle verwickelt, weil schlechter erkennbar, eigentlich müßte ihre Versicherungsprämie steigen, und eben: es müßte eine Mindesterkennbarkeit festgelegt werden,.
Dann gäb es halt keine dunkelblauen, schwarzen etc Autos.
Aber nein: Die Freiheit (der Autofahrer) steht über Menschenleben und Unversehrtheit (aller Verkehrsteilnehmer).
\*peTer*/
Man müßte sich das LED-Lane in der Praxis ansehen, d.h. bei Trockenheit, Regen, verschiedenen Belägen etc als Autofahrer hinterherfahren.
Aber egal: LED-Lane ist mit Sicherheit nicht zulassungsfähig.
Ansonsten ist der ganze Verkehr ziemlicher Wahnsinn: dunkle Autos sind öfter in Unfälle verwickelt, weil schlechter erkennbar, eigentlich müßte ihre Versicherungsprämie steigen, und eben: es müßte eine Mindesterkennbarkeit festgelegt werden,.
Dann gäb es halt keine dunkelblauen, schwarzen etc Autos.
Aber nein: Die Freiheit (der Autofahrer) steht über Menschenleben und Unversehrtheit (aller Verkehrsteilnehmer).
\*peTer*/
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Rudolf (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 11:43
Da ich nur Bahnhofsfahrer bin und nicht durch den Stadtverkehr hetze (ist der im Video eigentlich auf der Flucht) ist das mit der Beleuchtung für mich wichtig. Nach vorne, um was zu sehen und nach hinten um gesehen zu werden. Mich erschreckt immer, wenn die supersportler ohne irgendwelche Reflektoren fahren, wenn da ein auch supersportlicher Autofahrer forsch unterwegs ist, hat der Radler keine Cance, denn er wird wirklich nicht gesehen. Ich habe letztes Jahr auf BuM LED umgebaut und kann sagen, das ist das einzig wahre. Hinten ein noname LED mit Standlichtfunktion und gut is. Was mich immer wieder begeistert ist, wie lange und wie hell die Lampen ohne Bewegung nachleuchten. Der supersportliche Autofahrer wird sich an zwei grünen Leuchtstreifen nicht stören um dich supersportlich zu überholen und die normalen halten meist genug Abstand.
Rudolf
Rudolf
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Helmut aus Hamburg (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 11:52
Zitat:Bei Radfahrern würde da meist schon das Einschalten der Beleuchtung reichen, schreibe ich mal so. Das haben dunkelblaue und schwarze Autos im Dunkeln meist an, dunkelblau oder schwarz gekleidete Radfahrer meist nicht, so denn überhaupt eine zulässige Lichtanlage am Fahrrad installiert ist. Und diese Radfahrer würden sicherlich auch keine LED-Lane benutzen.Peter Sczy
und eben: es müßte eine Mindesterkennbarkeit festgelegt werden,.
Gruß
Helmut
"Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt"
(Joachim Ringelnatz)
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Peter Sczy (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 12:07
Zitat:Bei Radfahrern würde da meist schon das Einschalten der Beleuchtung reichen, schreibe ich mal so. Das haben dunkelblaue und schwarze Autos im Dunkeln meist an,
Ja, aber tagsüber ist - selbst mit dem modernen, energiesparenden "Tagesfahrlicht" - die Sichtbarkeit von dunklen Autos schlechter als von hellen/signalfarbenen.
Dunkle Autos überfahren mehr Fußgänger - weil diese ihnen eher in die Bahn laufen.
Dunkle Autos wird von anderen Autos eher die Vorfahrt genommern.
Auf der einern Seite differenziert man mit preisgestaffelten "Regionalklassen".
Aber der Zusammenhang zur Farbe wird ausgeblendet.
Eher bekommt man eine DVD mit Steuerflüchtlingen, als von der Versicherungswirtschaft Statistisches zu Farbe und Unfällen.
Zitat:... dunkelblau oder schwarz gekleidete Radfahrer meist nicht, so denn überhaupt eine zulässige Lichtanlage am Fahrrad installiert ist. Und diese Radfahrer würden sicherlich auch keine LED-Lane benutzen.
Versuch mal eine nicht-schwarze/blaue Regenhose fürs Rad zu bekommen.
Aber ich räume das ein: Ein Großteil der Radler ist "kein leuchtendes Vorbild".
Auch wenn einen Autofahrer kein Verschulden trifft: Es ist für das weitere Leben sicher kein Vergnügen, dewegen einen Radler angefahren zu haben.
\*peTer*/
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: GeorgS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 12:40
Ähm,
zum einen verkommt das OT doch zum "bösen und guten Radfahrer".
Es ist nun mal so, dass ein Fahrrad mit allem notwendigen Sicherheitsmerkmalen eigentlich ausreichend sichtbar ist.
Ich konnte es aber z.B. jetzt bei den Schneetagen (es sollen ja wieder welche kommen) erleben, das Autofahrer zwar Ihre Frontscheibe frei gemacht haben, aber die Scheinwerfer mit Schnee oder sogar vereistem Schnee bedeckt waren. Damit kann man auch kein Fahrrad gesehen werden (Reflektoren in den Speichen oder am Mantel).
Zudem stelle ich fest, dass sich alle Verkehrsteilnehmer oft nicht Verkehrsgerecht verhalten.
Fußgänger halten sich auf Kombinationswegen nicht an das Rechtsgebot (gilt übrigens auch für Fußgängerwege
), so das der relative geräuchlose Radverkehr entweder gezwungen ist sein "Warnmittel" (Klingel) unnötig inflationär zu benutzen und so die Funktion als Gefahrenwahrnung nicht mehr gegeben ist oder die Fußgänger unnötig zu verschrecken.
Die Fahrradfahrer sehen oft Verkehrsregeln als Übel, mit dem man Autofahrer beschimpfen kann, wenn diese sich mal zu Ihrem Ungunsten nicht daran halten. Fahrradfahrer sehen auch eine vernünftige Beleuchtung oft als nicht notwendig an. So treffe ich "täglich" bei meiner Fahrt durch Stuttgart auf Radfahrer, die entweder mit diesen unsäglich blinkenden Scheiß unterwegs sind (und zwar sowohl als Rücklich oder Frontlicht) und im Park oft auch unbeleuchtet, aber den Anspruch haben, dass man genau zu wissen hat, dass diese einem auch noch auf der linken Seite entgegen kommen. Noch schlimmer, die mit Stirnlampen, die sie einem Zielsicher in die Augen leuchten, dass man nun überhaupt nichts mehr sieht, nicht mal, ob sich nicht etwa noch ein Fußgänger vor einem steht/geht.
Autofahrer beweisen auch zum größten Teil keine Geduld, wenn sie einen Radfahrer vor sich haben. Wenn dieser es dann noch wagen würde, wie im Film, den korrekten Abstand für seine und der Verkehrssicherheit zum Rand oder Parkenden Autos einzuhalten ist ein Hupkonzert so gut wie sicher.
Zu den Laser in dem Film. Heutige Untersuchungen haben ergeben, dass die handelsüblichen Laserstrahlen (also die zugelassenen Wellenlängen) nicht so ungefährlich sind, wie man früher (bei der Zulassung) gedacht hat. So ist die Reaktionszeit des Auges weit aus schneller unter der Wellenlänge, als vorher gedacht. Allein unter diesem Aspekt würde ich es als misslich empfinden, wenn vor mir so jemand fährt und ich befürchten müsste, dass mir der Strahl, z.B. bei einem Sturz ins Auge fällt.
Die Lösung ist einfach. Mehr gegenseitige Rücksicht und von mir aus auch härtere Strafen für Fahrzeugnutzer ohne entsp. Einrichtungen.
Ich würde z.B. eine Kontrolle von Fahrzeugen im Schlosspark von Stuttgart begrüßen, da ich da schon einige Schwachmaten erlebt habe, um es mal höflich auszudrücken.
Die Härte war vor Weihnachten 2008 mehrere Pferdewagen ohne jegliche Beleuchtung, die mir in einer abschüssigen Kurve entgegen kamen. Wäre ich so ein Ohrstöpsel-Fahrer, dann hätte es geknallt, weil ich nur auf Grund der Zaumzeuggeräusche identifiziert habe, das da vor mir was Größeres sein müsste.
Gruß
Georg
_____________________________________________
Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit
Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
Aus der Aufnahme "Freund - Feind - Ein Portait"
____________________________________________________________
Diskussionen rund um das Faltbootwiki hier: [www.faltboot.de]
zum einen verkommt das OT doch zum "bösen und guten Radfahrer".
Es ist nun mal so, dass ein Fahrrad mit allem notwendigen Sicherheitsmerkmalen eigentlich ausreichend sichtbar ist.
Ich konnte es aber z.B. jetzt bei den Schneetagen (es sollen ja wieder welche kommen) erleben, das Autofahrer zwar Ihre Frontscheibe frei gemacht haben, aber die Scheinwerfer mit Schnee oder sogar vereistem Schnee bedeckt waren. Damit kann man auch kein Fahrrad gesehen werden (Reflektoren in den Speichen oder am Mantel).
Zudem stelle ich fest, dass sich alle Verkehrsteilnehmer oft nicht Verkehrsgerecht verhalten.
Fußgänger halten sich auf Kombinationswegen nicht an das Rechtsgebot (gilt übrigens auch für Fußgängerwege
), so das der relative geräuchlose Radverkehr entweder gezwungen ist sein "Warnmittel" (Klingel) unnötig inflationär zu benutzen und so die Funktion als Gefahrenwahrnung nicht mehr gegeben ist oder die Fußgänger unnötig zu verschrecken.
Die Fahrradfahrer sehen oft Verkehrsregeln als Übel, mit dem man Autofahrer beschimpfen kann, wenn diese sich mal zu Ihrem Ungunsten nicht daran halten. Fahrradfahrer sehen auch eine vernünftige Beleuchtung oft als nicht notwendig an. So treffe ich "täglich" bei meiner Fahrt durch Stuttgart auf Radfahrer, die entweder mit diesen unsäglich blinkenden Scheiß unterwegs sind (und zwar sowohl als Rücklich oder Frontlicht) und im Park oft auch unbeleuchtet, aber den Anspruch haben, dass man genau zu wissen hat, dass diese einem auch noch auf der linken Seite entgegen kommen. Noch schlimmer, die mit Stirnlampen, die sie einem Zielsicher in die Augen leuchten, dass man nun überhaupt nichts mehr sieht, nicht mal, ob sich nicht etwa noch ein Fußgänger vor einem steht/geht.
Autofahrer beweisen auch zum größten Teil keine Geduld, wenn sie einen Radfahrer vor sich haben. Wenn dieser es dann noch wagen würde, wie im Film, den korrekten Abstand für seine und der Verkehrssicherheit zum Rand oder Parkenden Autos einzuhalten ist ein Hupkonzert so gut wie sicher.
Zu den Laser in dem Film. Heutige Untersuchungen haben ergeben, dass die handelsüblichen Laserstrahlen (also die zugelassenen Wellenlängen) nicht so ungefährlich sind, wie man früher (bei der Zulassung) gedacht hat. So ist die Reaktionszeit des Auges weit aus schneller unter der Wellenlänge, als vorher gedacht. Allein unter diesem Aspekt würde ich es als misslich empfinden, wenn vor mir so jemand fährt und ich befürchten müsste, dass mir der Strahl, z.B. bei einem Sturz ins Auge fällt.
Die Lösung ist einfach. Mehr gegenseitige Rücksicht und von mir aus auch härtere Strafen für Fahrzeugnutzer ohne entsp. Einrichtungen.
Ich würde z.B. eine Kontrolle von Fahrzeugen im Schlosspark von Stuttgart begrüßen, da ich da schon einige Schwachmaten erlebt habe, um es mal höflich auszudrücken.
Die Härte war vor Weihnachten 2008 mehrere Pferdewagen ohne jegliche Beleuchtung, die mir in einer abschüssigen Kurve entgegen kamen. Wäre ich so ein Ohrstöpsel-Fahrer, dann hätte es geknallt, weil ich nur auf Grund der Zaumzeuggeräusche identifiziert habe, das da vor mir was Größeres sein müsste.
Gruß
Georg
_____________________________________________
Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit
Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
Aus der Aufnahme "Freund - Feind - Ein Portait"
____________________________________________________________
Diskussionen rund um das Faltbootwiki hier: [www.faltboot.de]
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Peter Sczy (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 14:31
... jedenfalls ist Technischer Fortschritt der Fahrzeugtechnik sowie verbesserte Unfallmedizin die Hauptursache für den drastischen Rückgang der Getöteten.
Vom "Rekord", 20 000 Tote Anfang der 70er in Westdeutschland, auf 4000 in Gesamtdeutschland letztes Jahr - Faktor 5.
Wenn man die Gebietserweiterung und die gestiegene Fahrleistung miteinrechnet, sogar eine Verringerung um weit mehr als Faktor 10.
Die "nur noch 4000 Tote", zehntausenden Schwerverletzten und Hundertausenden Leichtverletzte sind weiterhin zuviel:
Wer kennt nicht jemanden, dessen "blühender Lebens-Prospekt" durch eigenes oder fremdes Unfallgeschehen zerstört wurde.
Kein anderes Alltagstechnik verursacht soviel Leid, wie der Verkehr.
Beispiel Stromtote in D: Rekord mit 270 Getöteten in 1973, inzwischen keine 50 im Jahr - und das incl. Suizide.
Faztit:
Besserer Beleuchtung - fast muß man sagen "Erleuchtung" - und sichtbarere Kleidung ist daher beim Rad angesagt.
Aber legal nicht mit LED-Lane.
\*peTer*/
Vom "Rekord", 20 000 Tote Anfang der 70er in Westdeutschland, auf 4000 in Gesamtdeutschland letztes Jahr - Faktor 5.
Wenn man die Gebietserweiterung und die gestiegene Fahrleistung miteinrechnet, sogar eine Verringerung um weit mehr als Faktor 10.
Die "nur noch 4000 Tote", zehntausenden Schwerverletzten und Hundertausenden Leichtverletzte sind weiterhin zuviel:
Wer kennt nicht jemanden, dessen "blühender Lebens-Prospekt" durch eigenes oder fremdes Unfallgeschehen zerstört wurde.
Kein anderes Alltagstechnik verursacht soviel Leid, wie der Verkehr.
Beispiel Stromtote in D: Rekord mit 270 Getöteten in 1973, inzwischen keine 50 im Jahr - und das incl. Suizide.
Faztit:
Besserer Beleuchtung - fast muß man sagen "Erleuchtung" - und sichtbarere Kleidung ist daher beim Rad angesagt.
Aber legal nicht mit LED-Lane.
\*peTer*/
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Frank Fichtmuelller (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 09:12
Nachdem ich gesternn Nacht als Autofahrer wieder zwei Bdegegnungen der unangenehmen Art mit unbeleuchteten Rädern auf einer Landstrasse gemacht habe finde ich mein persönliches Fazit in diesen Sätzen:
Hinzufügen will ich die Achtsamkeit von Autofahrern: Wenn ich nachts zwischen GS und EW unterwegs bin, mache ich mir schon beim Start klar, dass mit einiger Wahrscheinlichkeit irgendwelche Kamikazes unterwegs sind, die erst meine Vor- und Rück-, danach meine Nachsicht brauchen.
Wenn und dass trotzdem weitergetüftelt wird - mit sehr viel gutem Willen und unterschiedlichem Erfolg, die Idee in diesem thread inklusive - freut mich. Vielleicht findet sich so doch noch eine Lösung, die allen Beteiligten hilft und nicht die Unfallchirurgie bemüht werden muss.
Zitat:undHelmut aus HH:
Bei Radfahrern würde da meist schon das Einschalten der Beleuchtung reichen
Zitat:Georg aus S:
Mehr gegenseitige Rücksicht und von mir aus auch härtere Strafen für Fahrzeugnutzer ohne entsp. Einrichtungen.
Hinzufügen will ich die Achtsamkeit von Autofahrern: Wenn ich nachts zwischen GS und EW unterwegs bin, mache ich mir schon beim Start klar, dass mit einiger Wahrscheinlichkeit irgendwelche Kamikazes unterwegs sind, die erst meine Vor- und Rück-, danach meine Nachsicht brauchen.
Wenn und dass trotzdem weitergetüftelt wird - mit sehr viel gutem Willen und unterschiedlichem Erfolg, die Idee in diesem thread inklusive - freut mich. Vielleicht findet sich so doch noch eine Lösung, die allen Beteiligten hilft und nicht die Unfallchirurgie bemüht werden muss.
OT: mehr Fahrradlicht
Autor: KlausS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 11:02
Eine Klasse für sich bei den zugelassenen Leuchten sind die neuen BuM IQ Cyo: bis zu 60 Lux als Fernstrahler für Schnellfahrer, bis zu 40 Lux mit Nahfeldausleuchtung für Normalradler. In Verbindung mit einem Nabendynamo so hell, dass der vor dir herfahrende Radler einen Schatten wirft.
Simulationen vom Hersteller gibt es hier: [www.bumm.de]
Wer jetzt noch mit zu wenig Licht unterwegs ist, ist selber schuld.
mfg
aus dem wieder verschneiten Schwerte
Klaus
Simulationen vom Hersteller gibt es hier: [www.bumm.de]
Wer jetzt noch mit zu wenig Licht unterwegs ist, ist selber schuld.
mfg
aus dem wieder verschneiten Schwerte
Klaus
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Frank Fichtmuelller (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 11:07
Klaus: Die Leuchten sehe ich bei einem Freund in Aktion. Und das Geld für ein BUM IQ ist für Nacht-Vielfahrer sicher gut angelegt. Die müssen dan aber auch richtig eingestellt sind, damit nicht nur die Sicht, sondern auch die Sichtbarkeit in Ordnung geht. Bei besagtem Freund erkenne ich zwar das hellere Licht - aber wenn der Reflektor auch nur wenig verstellt ist, bringts in Sachen Sichtbarkeit weniger als erhofft. Ciao, Frank
Mehr Licht
Autor: paddelbötchen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 11:17
Salzwasserunionist und Falter Hans-Heinrich Pardey hat in der FAZ den SON Nabendynamo und die Bausch und Müller-Lichtanlagen besprochen.
[www.faz.net]
Schmidt Maschinenbau www.nabendynamo.de
Busch+Müller KG, www.bumm.de
[www.faz.net]
Schmidt Maschinenbau www.nabendynamo.de
Busch+Müller KG, www.bumm.de
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: KlausS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 17:00
Faltbootfreund Pardeys Text ist von 2007. Die angesprochenen IQ Cyos sind jünger und haben den Standard gegenüber den besprochenen IQ Fly nochmal merklich hochgesetzt. Den Fly bekommt man jetzt schon fast als Räumungsware.
Gruß an alle Radler,
Klaus
Gruß an alle Radler,
Klaus
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: herbie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 17:32
@klaus: na na lieber klaus, da verwechselst du aber das BuM, welches ich dir gerade zum korrigieren geschickt habe, mit dem licht-bumm-krawumm... insofern hast du aber wieder recht, da beide leuchten...
von bumm gibt es übrigens auch noch den sog. big-bang kit unglaublichen 140 lux... zum noch unglaublicheren preis von 650 euro!!! der leuchtet dir die strasse bis zu 50 m auf strassenbreite aus....
lg
herbie, der faltenreiche
von bumm gibt es übrigens auch noch den sog. big-bang kit unglaublichen 140 lux... zum noch unglaublicheren preis von 650 euro!!! der leuchtet dir die strasse bis zu 50 m auf strassenbreite aus....
lg
herbie, der faltenreiche
OT im OT: unter uns...
Autor: GeorgS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 20:05
Zitat:herbie
... da verwechselst du aber das BuM, welches ich dir gerade zum korrigieren geschickt habe,
Augenreib, seifer, zittrige Finger!
WILL HABEN

Gruß
Georg
_____________________________________________
Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit
Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
Aus der Aufnahme "Freund - Feind - Ein Portait"
____________________________________________________________
Diskussionen rund um das Faltbootwiki hier: [www.faltboot.de]
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Guido Hoffmann (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 21:25
Nicht jede Flutlichtanlage fürs Fahrrad muß auch technisch zugelassen sein, also achtet auf die K-Nummer, sonst kostet es Aufpreis, wenn die nächste Polizeistreife vorbei kommt.
Tschüs Guido!
Tschüs Guido!
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: roschenka (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 23:00
Moin,
ich weiß, daß ich etwas bekloppt bin und kann damit leben. Als ich bis vor knapp 3 Jahren noch keinen Mororradführerschein hatte bin ich mit meinem SR 50 (für die aus den gebrauchten Ländern: Stadtroller mit 50 cm³ Hubraum und in der DDR für 60 km/h zugelassen, als Bestandsrecht noch heute) von Südbrandenburg oft nach Dresden (85km), Cottbus (60km) und einmal auch Leipzig und zwei Mal nach Berlin (jeweils ca. 150 km) gefahren. Ich hatte mir immer eine Warnweste übergezogen, wenn ich auf der Landstraße unterwegs war. Nun aber fahre ich ein etwas flotteres Gefährt. Und in die großen Städte fahre ich immer noch gern mit 2 Rädern, denn da habe ich keine Sorgen mit dem Parkplatz. Ich bin auch Autofahrer und kenne das Gefühl, wenn nachts plötzlich aus der Dunkelheit vor einem ein Radfahrer ohne Licht auftaucht. Meiner Meinung nach reichen da auch die Reflektoren nicht aus, sie sind vor allem innerhalb der Orte kaum von dem Licht der Umgebung zu unterscheiden. Licht, auch wenn es nur Mindestanforderungen entspricht, ist besser als gar nichts, immerhin kann man gesehen werden. Als im Winter 1978/79 die gesamte DDR dunkel war, hatte ich mir an mein Fahrrad einen 2. Dynamo mit Scheinwerfer geschraubt. So konnte ich wenigstens sehen, wohin ich mein Kind schaffe. Der Weg zum Kindergarten war knapp 2 km. Damals hatte ich weder Führerschein noch Auto.
Meine Meinung: gesehen werden ist verdammt wichtig, das muß kein Laser sein, Licht und evtl. eine Warnweste tuns auch.
Viele Grüße, Winni
ich weiß, daß ich etwas bekloppt bin und kann damit leben. Als ich bis vor knapp 3 Jahren noch keinen Mororradführerschein hatte bin ich mit meinem SR 50 (für die aus den gebrauchten Ländern: Stadtroller mit 50 cm³ Hubraum und in der DDR für 60 km/h zugelassen, als Bestandsrecht noch heute) von Südbrandenburg oft nach Dresden (85km), Cottbus (60km) und einmal auch Leipzig und zwei Mal nach Berlin (jeweils ca. 150 km) gefahren. Ich hatte mir immer eine Warnweste übergezogen, wenn ich auf der Landstraße unterwegs war. Nun aber fahre ich ein etwas flotteres Gefährt. Und in die großen Städte fahre ich immer noch gern mit 2 Rädern, denn da habe ich keine Sorgen mit dem Parkplatz. Ich bin auch Autofahrer und kenne das Gefühl, wenn nachts plötzlich aus der Dunkelheit vor einem ein Radfahrer ohne Licht auftaucht. Meiner Meinung nach reichen da auch die Reflektoren nicht aus, sie sind vor allem innerhalb der Orte kaum von dem Licht der Umgebung zu unterscheiden. Licht, auch wenn es nur Mindestanforderungen entspricht, ist besser als gar nichts, immerhin kann man gesehen werden. Als im Winter 1978/79 die gesamte DDR dunkel war, hatte ich mir an mein Fahrrad einen 2. Dynamo mit Scheinwerfer geschraubt. So konnte ich wenigstens sehen, wohin ich mein Kind schaffe. Der Weg zum Kindergarten war knapp 2 km. Damals hatte ich weder Führerschein noch Auto.
Meine Meinung: gesehen werden ist verdammt wichtig, das muß kein Laser sein, Licht und evtl. eine Warnweste tuns auch.
Viele Grüße, Winni
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: GeorgS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Februar 2010 07:08
Hallo Winni,
Deinen letzten Satz kann ich nicht Unterschreiben:
Das ist in meinen Augen (als 78% Radfahrer, 10% Fußgänger, 9% Öffentliche, 2% Paddler und 1% motorisierte Einzelfahrzeuge -im privaten Bereich-) gefährlich. Es ist nun mal so das eine Aktive Beleuchtung von Fahrrädern vorhanden sein muss und bei entsp. Lichverhältnissen auch in Betrieb genommen werden muss. Da gibt es nicht dran zu rütteln.
Wenn ich Auto Fahre und mir flitzt quer einer rein, dann interessiert es mich nicht, das ich es nicht Vermeiden konnte, dass durch die Missachtung der Vorschriften der (angenommene) Unfall nicht meine Schuld ist. Ich habe dann womöglich einen Menschen verletzt und das ist für mich schlimm genug, unabhängig der Schuldfrage. Deswegen ärgere ich mich über jeden, der seinen Beitrag dazu tut, andere in solche Situationen zu bringen.
So wie Du auch beschrieben hast:
Jeder hat gefälligst seinen Beitrag dazu zu leisten.
Wenn ich zu Fuss auf einer unbeleuchteten Straße (Landstraße, ohne Gehweg) unterwegs bin, als Fussgänger, ist es zwar lästig, aber ich verlasse grundsätzlich die Fahrbahn, wenn mir ein Fahrzeug entgegen kommt (gehe dann natürlich auf der linken Seite). Dabei ist es egal, ob ich eine Warnweste oder ein Licht bei mir führe. Ich gehe zur Eigensicherung auf der linken Seite und machen dem Verkehrsteilnehmer, für den die Fahrbahn gedacht ist entsprechend Platz.
Gruß
Georg
_____________________________________________
Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit
Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
Aus der Aufnahme "Freund - Feind - Ein Portait"
____________________________________________________________
Diskussionen rund um das Faltbootwiki hier: [www.faltboot.de]
Deinen letzten Satz kann ich nicht Unterschreiben:
Zitat:Meine Meinung: gesehen werden ist verdammt wichtig, das muß kein Laser sein, Licht und evtl. eine Warnweste tuns auch.
Das ist in meinen Augen (als 78% Radfahrer, 10% Fußgänger, 9% Öffentliche, 2% Paddler und 1% motorisierte Einzelfahrzeuge -im privaten Bereich-) gefährlich. Es ist nun mal so das eine Aktive Beleuchtung von Fahrrädern vorhanden sein muss und bei entsp. Lichverhältnissen auch in Betrieb genommen werden muss. Da gibt es nicht dran zu rütteln.
Wenn ich Auto Fahre und mir flitzt quer einer rein, dann interessiert es mich nicht, das ich es nicht Vermeiden konnte, dass durch die Missachtung der Vorschriften der (angenommene) Unfall nicht meine Schuld ist. Ich habe dann womöglich einen Menschen verletzt und das ist für mich schlimm genug, unabhängig der Schuldfrage. Deswegen ärgere ich mich über jeden, der seinen Beitrag dazu tut, andere in solche Situationen zu bringen.
So wie Du auch beschrieben hast:
Zitat:Entschuldigung, die harten Worte, aber solch ein Arschloch gehört aus dem Verkehrsgeschehen entfernt.Ich bin auch Autofahrer und kenne das Gefühl, wenn nachts plötzlich aus der Dunkelheit vor einem ein Radfahrer ohne Licht auftaucht.
Jeder hat gefälligst seinen Beitrag dazu zu leisten.
Wenn ich zu Fuss auf einer unbeleuchteten Straße (Landstraße, ohne Gehweg) unterwegs bin, als Fussgänger, ist es zwar lästig, aber ich verlasse grundsätzlich die Fahrbahn, wenn mir ein Fahrzeug entgegen kommt (gehe dann natürlich auf der linken Seite). Dabei ist es egal, ob ich eine Warnweste oder ein Licht bei mir führe. Ich gehe zur Eigensicherung auf der linken Seite und machen dem Verkehrsteilnehmer, für den die Fahrbahn gedacht ist entsprechend Platz.
Gruß
Georg
_____________________________________________
Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit
Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
Aus der Aufnahme "Freund - Feind - Ein Portait"
____________________________________________________________
Diskussionen rund um das Faltbootwiki hier: [www.faltboot.de]
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: kiwi.mike (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20. Februar 2010 07:57
Hi,
darum gab es zumindest früher in Kanada bei der Autoversicherung nur zwei Unterscheidungen: Helles oder Dunkles Auto, Viertürer oder Zweitürer. Das Erstgenannte war jeweils billiger.
Irgendwie etwas logischer und einfacher als bei uns...
Tschüs
kiwi.mike
darum gab es zumindest früher in Kanada bei der Autoversicherung nur zwei Unterscheidungen: Helles oder Dunkles Auto, Viertürer oder Zweitürer. Das Erstgenannte war jeweils billiger.
Irgendwie etwas logischer und einfacher als bei uns...
Tschüs
kiwi.mike
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: marlies (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. Februar 2010 15:11
Ja, ich würde auch ein Versicherungssystem unterstützen, das es etwas mehr differenziert. So ähnlich wie in Kanada - siehe Post von kiwi.mike. In Deutschland haben wir ja auch nicht gerade ein einfaches und leicht zu verstehendes System, da gibt es KFZ Regionalklassen und Typenklassen sowie eigene Klassen bei Haftpflicht und Kasko. Warum soll es dann nicht auch Farbklassen geben, wenn man statistisch nachweisen kann, dass dunkle Autos an mehr Unfällen nachts beteiligt sind.
Re: (leider) OT: für die fahrradfahrer unter uns...
Autor: Helmut aus Hamburg (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. Februar 2010 16:00
Zitat:marlies
Warum soll es dann nicht auch Farbklassen geben, wenn man statistisch nachweisen kann, dass dunkle Autos an mehr Unfällen nachts beteiligt sind.
Eigentlich ging es in diesem Trööt doch um Fahrradbeleuchtung oder irre ich da? Und um unbeleuchtete, also dunkle Radfahrer usw. Was das nun mit der Einführung von Farbklassen für Autos zu tun hat, entzieht sich so ein bißchen meiner Kenntnis. Im übrigen, wenn wir denn schon mal dabei sind, warum sollen Besitzer von dunklen Wagen mehr Versicherung zahlen? Eine höhere Beteiligung an Unfällen nachts heißt ja noch lange nicht, dass sie auch den Unfall verursacht haben.
Und *Hetzmodus an* wie stellt sich das bei dunkelhäutigeren Menschen dar? Müssen die dann auch höhere Haftpflichtprämien zahlen, weil sie vielleicht auch an mehr Unfällen nachts beteiligt sind? Wäre aber ganz schöne Sch..xxe für die Südlandfahrer und Sonnenanbeter. Nach dem Urlaub gibt es erstmal eine fette Prämienerhöhung, bis sie wieder blass sind. *Hetzmodus aus*
Und nun schlage ich in aller Güte und Nächstenliebe vor, bitte zurück zum Thema, das da war Flutlicht-Fahrradbeleuchtung ja oder nein.
Gruß
Helmut
"Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt"
(Joachim Ringelnatz)
Optionen:
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.