Forenliste : Faltbootforum
Habe seit Jahren einen ehemals in München beheimateten T6/48 in Pflege. der hat eine offensichtlich unterwegs geflickte Sente (hält bis heute). Jetzt kann ich mir wenigstens vorstellen, wie er sich die Blessur zugezogen hat. Schade, daß der Kleine so muntere Gewässer sobald nicht wiedersehen wird. Aber er durfte auch schon auf der Unterelbe von Dampferwelle zu Dampferwelle hüpfen, was ihm offensich Spaß gemacht hat.
Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
Nordisches FaltBoot Syndikat
-------------
-------------
Gefährten + Sympathisanten
herzlich willkommen!
Das Forum dient dem Austausch aller faltbootrelevanter Informationen. Angebote und Gesuche von Booten und Zubehör passen in die Kleinanzeigen. Wir bitten alle Nutzer, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten.
Viele Themen werden sehr häufig nachgefragt. Zu diesen "häufig gestellten Fragen und deren Antworten" gibt es in der FAQ mehr Informationen. Außerdem lassen sich auch viele Themen mit Hilfe der Suche klären.
Viele Themen werden sehr häufig nachgefragt. Zu diesen "häufig gestellten Fragen und deren Antworten" gibt es in der FAQ mehr Informationen. Außerdem lassen sich auch viele Themen mit Hilfe der Suche klären.
Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Paddelschlumpf (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08. Februar 2010 22:02
Hallo Faltbootgemeinde!
Da sich der Winter wohl noch eine Weile hinzieht und mir die Oberschenkel vom letzen Telemarkwochenenden (Skifahren) schmerzen, ist jetzt eine gute Gelegenheit sich den Faltbootbildern vom letzen Jahr zu widmen. Vielleicht helfen einigen Paddelbilder über die nahende Winterdepression hinweg.
Auch letztes Jahr wurde spaßeshalber auf diversen Wildflüssen wieder der alte T65 eingesetzt.
Im Frühsommer auf der Oberen Isar. Auf der Strecke vom Futterstadel bis Scharnitz.
Im Sommer zum wiederholten mal auf der Soca. Leider mit wenig Wasser. Der Wasserstand der Koritnica reichte auch nur für die Befahrung der Letzten 500m oberhalb der Mündung bis in die Soca.
Mit unserer Klepper Passatjolle ging’s zur Jungfernfahrt(en) auf den Walchensee in Bayern.
Die Passat ist schon ein nett zu segelndes Boot wobei man bei 5 Windstärken ohne Reffmöglichkeit und 0,6m Wellen
an die Grenzen kommt. Wer also eine Möglichkeit zum reffen kennt oder sein Segel umgebaut hat lasse es mich bitte wissen. Passat im Einsatz.
Leider sind unsere Bilder vom Jubiläum 100 Jahre Rittlinger und somit auch die Faltbootfahrten durch die Entenlochklamm und von der Saalach (Au -Unken) im Datennirvaner verschwunden.
Grüße aus Krefeld
Mark
Da sich der Winter wohl noch eine Weile hinzieht und mir die Oberschenkel vom letzen Telemarkwochenenden (Skifahren) schmerzen, ist jetzt eine gute Gelegenheit sich den Faltbootbildern vom letzen Jahr zu widmen. Vielleicht helfen einigen Paddelbilder über die nahende Winterdepression hinweg.
Auch letztes Jahr wurde spaßeshalber auf diversen Wildflüssen wieder der alte T65 eingesetzt.
Im Frühsommer auf der Oberen Isar. Auf der Strecke vom Futterstadel bis Scharnitz.
Im Sommer zum wiederholten mal auf der Soca. Leider mit wenig Wasser. Der Wasserstand der Koritnica reichte auch nur für die Befahrung der Letzten 500m oberhalb der Mündung bis in die Soca.
Mit unserer Klepper Passatjolle ging’s zur Jungfernfahrt(en) auf den Walchensee in Bayern.
Die Passat ist schon ein nett zu segelndes Boot wobei man bei 5 Windstärken ohne Reffmöglichkeit und 0,6m Wellen
an die Grenzen kommt. Wer also eine Möglichkeit zum reffen kennt oder sein Segel umgebaut hat lasse es mich bitte wissen. Passat im Einsatz.
Leider sind unsere Bilder vom Jubiläum 100 Jahre Rittlinger und somit auch die Faltbootfahrten durch die Entenlochklamm und von der Saalach (Au -Unken) im Datennirvaner verschwunden.
Grüße aus Krefeld
Mark
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Der olle Hansen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08. Februar 2010 22:34
Super Bilder!
Auf der Isar sieht es teilweise recht flach aus. Ging das ohne Grundberührungen?
Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
Nordisches FaltBoot Syndikat
-------------
-------------
Gefährten + Sympathisanten
herzlich willkommen!
Auf der Isar sieht es teilweise recht flach aus. Ging das ohne Grundberührungen?
Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
Nordisches FaltBoot Syndikat
-------------
-------------
Gefährten + Sympathisanten
herzlich willkommen!
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Lutz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 07:46
Tolle Bilder!
Schön ist auch Dein klassisches Schlegel Alpin auf der Isar.
Viele Grüße
Lutz
Schön ist auch Dein klassisches Schlegel Alpin auf der Isar.
Viele Grüße
Lutz
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: ronald (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 12:52
Hi,
Mark, coole Bilder! Wenn du die Passat mal nicht mehr haben willst... jaja schon klar...
Zum Reffen:
Eine saubere Lösung wäre, ein Groß mit Reffbändseln (am besten in zwei Reihen) einzusetzen. Da du für die Passat kaum Standardgrößen nehmen kannst und Jollensegel in der Regel keine Bändsel haben, ist das schwierig. Zur Not die Reffbändsel selbst einnähen, ist halt ne Sauarbeit.
Alternativ: Wenn du ohne Baumniederholer fährst (hab jetzt nicht so genau hingeschaut), gibt es folgende "Bastellösung": Du versetzt den Ansatzpunkt für die Schot am Baum ganz nach hinten. Dann hast du die Möglichkeit, das Groß nach Bedarf *einzurollen*, pro komplette Baumumdrehung holst du etwa 30cm ein. Wenn richtig Sturm aufkommt, bringt dich die Konstruktion mit einem Segel in Handtuchgröße immer noch heim, schon selbst getestet mit meiner alten Motte.
Nachteile: Vmtl. geht dir die Großschot tierisch im Weg um. Möglicherweise ist die Schot dann auch zu kurz. Insgesamt nur eine Notlösung, aber wenn du draußen bist und der Wind auffrischt...
Gruß und lass hören, wenn du das mal testest,
Ronald
Mark, coole Bilder! Wenn du die Passat mal nicht mehr haben willst... jaja schon klar...
Zum Reffen:
Eine saubere Lösung wäre, ein Groß mit Reffbändseln (am besten in zwei Reihen) einzusetzen. Da du für die Passat kaum Standardgrößen nehmen kannst und Jollensegel in der Regel keine Bändsel haben, ist das schwierig. Zur Not die Reffbändsel selbst einnähen, ist halt ne Sauarbeit.
Alternativ: Wenn du ohne Baumniederholer fährst (hab jetzt nicht so genau hingeschaut), gibt es folgende "Bastellösung": Du versetzt den Ansatzpunkt für die Schot am Baum ganz nach hinten. Dann hast du die Möglichkeit, das Groß nach Bedarf *einzurollen*, pro komplette Baumumdrehung holst du etwa 30cm ein. Wenn richtig Sturm aufkommt, bringt dich die Konstruktion mit einem Segel in Handtuchgröße immer noch heim, schon selbst getestet mit meiner alten Motte.
Nachteile: Vmtl. geht dir die Großschot tierisch im Weg um. Möglicherweise ist die Schot dann auch zu kurz. Insgesamt nur eine Notlösung, aber wenn du draußen bist und der Wind auffrischt...
Gruß und lass hören, wenn du das mal testest,
Ronald
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Philipp (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 13:58
Schöne Bilder, schöne Boote, schöne Häute! Habt Ihr die alle selbst genäht, oder in vertraute Hände gegeben?
Irgendwie ist der Gegensatz T 65 und Plastespielboote schon eine Sache für sich
. Sehr stilvoll!
Gruß, Philipp
Irgendwie ist der Gegensatz T 65 und Plastespielboote schon eine Sache für sich
. Sehr stilvoll!
Gruß, Philipp
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Faltbootsammler (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 15:03
Hallo Mark,
auf meiner Jolle habe ich ein sogenanntes Rollreff oder Patentreff wie von Ronald beschrieben. Auf den kleineren Jollenkreuzern der 50er Jahre und sicher auch anderen Booten war das Standard und funkioniert sehr gut, nicht nur als Notlösung.
Du brauchst allerdings einen anderen "Lümmelbeschlag" - das ist der Beschlag mit dem der Baum am Mast befestigt wird. Damit läßt sich der Baum drehen, sobald er nach achtern gezogen wird (funktioniert über eine gefederte Vierkant-Arretierung). Die Beschläge gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen, z.B. bei Toplicht.
Dann mußt du noch sehen, wie du den Ansatzpunkt der Großschot veränderst, so dass du dir das eingerollte Segel nicht beschädigst. Mit der Baumklaue wie du sie verwendest habe ich das auch schon gesehen, da wurde einfach ein dickes Stück Segeltuch untergelegt.
Mit der Anlage kann man ziemlich schnell und einfach reffen, die Nachrüstung dürfte unproblematisch sein.
Viele Grüße
Lutz
auf meiner Jolle habe ich ein sogenanntes Rollreff oder Patentreff wie von Ronald beschrieben. Auf den kleineren Jollenkreuzern der 50er Jahre und sicher auch anderen Booten war das Standard und funkioniert sehr gut, nicht nur als Notlösung.
Du brauchst allerdings einen anderen "Lümmelbeschlag" - das ist der Beschlag mit dem der Baum am Mast befestigt wird. Damit läßt sich der Baum drehen, sobald er nach achtern gezogen wird (funktioniert über eine gefederte Vierkant-Arretierung). Die Beschläge gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen, z.B. bei Toplicht.
Dann mußt du noch sehen, wie du den Ansatzpunkt der Großschot veränderst, so dass du dir das eingerollte Segel nicht beschädigst. Mit der Baumklaue wie du sie verwendest habe ich das auch schon gesehen, da wurde einfach ein dickes Stück Segeltuch untergelegt.
Mit der Anlage kann man ziemlich schnell und einfach reffen, die Nachrüstung dürfte unproblematisch sein.
Viele Grüße
Lutz
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Rudolf (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 17:57
Immer wieder interesannt, Dr-Wo [www.dr-wo.de]
Beim Groß ist hier eine Anleitung, geh mal ins untere Drittel der Seite [www.heinz-kratz.de] Kapitel 12. Du wirst noch 3-5 Bänsel an Jeder Seite annähen müssen, um das Segel auch in der Mitte am Baum zu fixieren. Sonst hast du kein Profil mehr. Mit dem beschriebenen System müsste es gut gehen. Hab ich auch schon für 2 Reffstufen gesehen. Für vorne bräuchtest du eine Rollreffanlage und KEINEN Fockroller, das ist was anderes. Eine Rollreffanlage hat immer starres Vorstagprofil aus Alu, Holz, oder sonstwas, was über dein Vorstag gezogen wird.
Rudolf
Beim Groß ist hier eine Anleitung, geh mal ins untere Drittel der Seite [www.heinz-kratz.de] Kapitel 12. Du wirst noch 3-5 Bänsel an Jeder Seite annähen müssen, um das Segel auch in der Mitte am Baum zu fixieren. Sonst hast du kein Profil mehr. Mit dem beschriebenen System müsste es gut gehen. Hab ich auch schon für 2 Reffstufen gesehen. Für vorne bräuchtest du eine Rollreffanlage und KEINEN Fockroller, das ist was anderes. Eine Rollreffanlage hat immer starres Vorstagprofil aus Alu, Holz, oder sonstwas, was über dein Vorstag gezogen wird.
Rudolf
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Volker aus Tübingen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Februar 2010 23:29
Hallo Marc
Sehr schöne Fotos. Hoffendlich wird es bald wieder Sommer.
Das mir der fehlenden Reffmöglichkeit ist natürlich nicht so dolle. Ich mach dir einen Vorschlag:
Wenn du das Boot vorbei bringst, kannst du es unentgeltlich in meinem Keller entsorgen.
Dann hast du wieder Ruhe.
Gruß: Volker aus Tü
Sehr schöne Fotos. Hoffendlich wird es bald wieder Sommer.
Das mir der fehlenden Reffmöglichkeit ist natürlich nicht so dolle. Ich mach dir einen Vorschlag:
Wenn du das Boot vorbei bringst, kannst du es unentgeltlich in meinem Keller entsorgen.
Dann hast du wieder Ruhe.
Gruß: Volker aus Tü
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: ronald (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 16:32
<raeusper>
Volker, bitte hinten anstellen...
Gruß, Ronald
Volker, bitte hinten anstellen...
Gruß, Ronald
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Lesbar (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Februar 2010 21:55
Tolle Bilder! Ich muss gleich zu meiner Bertha (Klepper Passat) und sie ein bißchen wegen des Wetters vertrösten.
Ich habe sie zwar noch nie gerefft, meine aber, dass dies standardmäßig vorgesehen ist. Hier Auszug aus der Aufbauanleitung von Klepper:
DAS REFFEN
Bei starkem Wind oder wenn Sie nicht gleich mit vollem Tuch segeln wollen, können Sie das Groß-Segel reffen. Dazu braucht man den Baum nicht vom Mast nehmen, da die Reffgabel das Drehen des Baumes ermöglicht. Groß-Segel-Fall lösen und langsam auffieren. Das Segel bis zur gewünschten Tuchfläche auf den Baum rollen. Achtung, Baumklaue darf nicht mit eingewickelt werden. Groß-Segel-Fall erneut an der Klampe belegen.
Gruß
Matthias
Ich habe sie zwar noch nie gerefft, meine aber, dass dies standardmäßig vorgesehen ist. Hier Auszug aus der Aufbauanleitung von Klepper:
DAS REFFEN
Bei starkem Wind oder wenn Sie nicht gleich mit vollem Tuch segeln wollen, können Sie das Groß-Segel reffen. Dazu braucht man den Baum nicht vom Mast nehmen, da die Reffgabel das Drehen des Baumes ermöglicht. Groß-Segel-Fall lösen und langsam auffieren. Das Segel bis zur gewünschten Tuchfläche auf den Baum rollen. Achtung, Baumklaue darf nicht mit eingewickelt werden. Groß-Segel-Fall erneut an der Klampe belegen.
Gruß
Matthias
Baumklaue nicht einwickeln....
Autor: Robert K. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Februar 2010 11:09
Hallo Matthias,
wie soll das gehen? Doch nur, wenn die Baumklaue jenseits des Groß angreift. Dazu ist der Baum aber nicht lang genug.
Ich bin nicht der Meinung das es vorgesehen war, die Baumklaue über das aufgerollte Tuch zu schieben.
Vielleicht kann das mal jemand aufklären. Wäre interessant.
Gruss,
Robert K.
wie soll das gehen? Doch nur, wenn die Baumklaue jenseits des Groß angreift. Dazu ist der Baum aber nicht lang genug.
Ich bin nicht der Meinung das es vorgesehen war, die Baumklaue über das aufgerollte Tuch zu schieben.
Vielleicht kann das mal jemand aufklären. Wäre interessant.
Gruss,
Robert K.
Re: Baumklaue nicht einwickeln....
Autor: Lesbar (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Februar 2010 12:50
Hallo Robert,
ich glaube doch, dass das genau so gemeint ist: Der Baum wird um sich selbst gedreht und dabei das Großsegel zwischen der Baumklaue um den Baum gewickelt. Die Baumklaue drückt dann tatsächlich auf das aufgewickelte Tuch. Man kann im übrigen die Baumklaue beim Klepper Passat nicht abnehmen. Sie ist einerseits star fixiert, was ihren Angriffspunkt am Baum angeht, andererseits lässt sich die Baumklaue samt Halterung um den Baum herumdrehen bzw. umgedreht der Baum innerhalb der Konstruktion. Die Baumklaue scheint mir nur deshalb so aufwendig gearbeitet zu sein, damit man das Großsegel dazwischenwickeln kann. Sonst hätte eine einfache Öse am Baum zum Anschlagen der Großschot genügt. Ob das gut für das Segel ist, wenn im gerefften Zustand die Baumklaue draufdrückt, ist eine andere Frage. Was bei mir nicht wie in der Klepperbeschreibung funktioniert, ist es, den Baum am Mast zu belassen. Der Beschlag, der am Mast eingehängt ist, ist starr. Ich müsste den Baum abnehmen, ihn um sich selbst drehen, dabei das Segeltuch aufwickeln und dann wieder einhängen. Das würde funktionieren. Der Delphin 140 hatte tatsächlich einen aufwendigen Drehmechanismus, der das Reffen mit Baum am Mast erlaubte. Auf der Faltbootbastelseite unter Delphin 140 findet man Fotos eines Delphin 140 vom Heck her. Man kann dort sehr gut sehen, wie viel Platz die Baumklaue ( von MTW Schootring genannt) lässt, um dazwischen Tuch aufzuwickeln.
Gruß
Matthias
ich glaube doch, dass das genau so gemeint ist: Der Baum wird um sich selbst gedreht und dabei das Großsegel zwischen der Baumklaue um den Baum gewickelt. Die Baumklaue drückt dann tatsächlich auf das aufgewickelte Tuch. Man kann im übrigen die Baumklaue beim Klepper Passat nicht abnehmen. Sie ist einerseits star fixiert, was ihren Angriffspunkt am Baum angeht, andererseits lässt sich die Baumklaue samt Halterung um den Baum herumdrehen bzw. umgedreht der Baum innerhalb der Konstruktion. Die Baumklaue scheint mir nur deshalb so aufwendig gearbeitet zu sein, damit man das Großsegel dazwischenwickeln kann. Sonst hätte eine einfache Öse am Baum zum Anschlagen der Großschot genügt. Ob das gut für das Segel ist, wenn im gerefften Zustand die Baumklaue draufdrückt, ist eine andere Frage. Was bei mir nicht wie in der Klepperbeschreibung funktioniert, ist es, den Baum am Mast zu belassen. Der Beschlag, der am Mast eingehängt ist, ist starr. Ich müsste den Baum abnehmen, ihn um sich selbst drehen, dabei das Segeltuch aufwickeln und dann wieder einhängen. Das würde funktionieren. Der Delphin 140 hatte tatsächlich einen aufwendigen Drehmechanismus, der das Reffen mit Baum am Mast erlaubte. Auf der Faltbootbastelseite unter Delphin 140 findet man Fotos eines Delphin 140 vom Heck her. Man kann dort sehr gut sehen, wie viel Platz die Baumklaue ( von MTW Schootring genannt) lässt, um dazwischen Tuch aufzuwickeln.
Gruß
Matthias
Re: Baumklaue nicht einwickeln....
Autor: DieterWalfisch (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Februar 2010 15:07
Hallo,
meine Hart Jolle hat auch so eine Baumklaue, aber die ist lose.
Zum Reffen haben wir den Baum mit der Gabel vom Mast abgerückt und einige Male gedreht, dabei das Achterliek schön stramm gezogen und schließlich die Gabel wieder am Mast befestigt.
Die Baumklaue hinterläßt mit den Rollen schwarze Spuren am Tuch, beschädigt wird dieses aber sonst nicht.
Beim Passat ist die Baumbefestigung am Mast anders, also ohne Gabel, da müßte ich mal im Keller nachsehen, wie das geht. (Das Schiff war noch nicht im Einsatz).
Gruß Dieter
meine Hart Jolle hat auch so eine Baumklaue, aber die ist lose.
Zum Reffen haben wir den Baum mit der Gabel vom Mast abgerückt und einige Male gedreht, dabei das Achterliek schön stramm gezogen und schließlich die Gabel wieder am Mast befestigt.
Die Baumklaue hinterläßt mit den Rollen schwarze Spuren am Tuch, beschädigt wird dieses aber sonst nicht.
Beim Passat ist die Baumbefestigung am Mast anders, also ohne Gabel, da müßte ich mal im Keller nachsehen, wie das geht. (Das Schiff war noch nicht im Einsatz).
Gruß Dieter
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Paddelschlumpf (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12. Februar 2010 13:23
Hallo oller Hansen,
auf der Isar sieht es immer nach zu wenig Wasser aus. Das klare Wasser täuscht. Ganz ohne Grundberührung kommt man natürlich nicht runter. Ok eine Sente hat´s auch gekostet.
@ Philipp
Ja, Häute sind selbst genäht. Eine gekaufte Haut währe mir wohl auch zu schade für solche Einsätze. Obwohl, mehr als oberflächlichen Kratzer hat die Haut trotz der 200-300 Km im Wildwasser nicht abbekommen. Da sind die Senten schon einiges empfindlicher.
@Volker und Ronald
Danke für die Angebote aber auf meinem Speicher ist noch viel Platz
Grüße
Mark
auf der Isar sieht es immer nach zu wenig Wasser aus. Das klare Wasser täuscht. Ganz ohne Grundberührung kommt man natürlich nicht runter. Ok eine Sente hat´s auch gekostet.
@ Philipp
Ja, Häute sind selbst genäht. Eine gekaufte Haut währe mir wohl auch zu schade für solche Einsätze. Obwohl, mehr als oberflächlichen Kratzer hat die Haut trotz der 200-300 Km im Wildwasser nicht abbekommen. Da sind die Senten schon einiges empfindlicher.
@Volker und Ronald
Danke für die Angebote aber auf meinem Speicher ist noch viel Platz
Grüße
Mark
Re: Wildwasserfahren und Passat segeln
Autor: Der olle Hansen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12. Februar 2010 13:38
Zitat:Paddelschlumpf
[...] eine Sente hat's auch gekostet. [...]
Habe seit Jahren einen ehemals in München beheimateten T6/48 in Pflege. der hat eine offensichtlich unterwegs geflickte Sente (hält bis heute). Jetzt kann ich mir wenigstens vorstellen, wie er sich die Blessur zugezogen hat. Schade, daß der Kleine so muntere Gewässer sobald nicht wiedersehen wird. Aber er durfte auch schon auf der Unterelbe von Dampferwelle zu Dampferwelle hüpfen, was ihm offensich Spaß gemacht hat.

Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
Nordisches FaltBoot Syndikat
-------------
-------------
Gefährten + Sympathisanten
herzlich willkommen!
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.